Klimapolitik ist Chefsache/Deutsche G8 u. EU-Ratspräsidentschaft nutzen
28.09.2006: Bundeskanzlerin Merkel muss deutsche G8- und EU-Ratspräsidentschaft für klare Aufbruchssignale im Klimaschutz nutzen
![]() |
|
|
Besucher der Konferenz auf der Treppe |
![]() |
|
|
Barbara Unmüßig |
![]() |
|
|
Regine Günther |
Dr. Hermann E. Ott, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie unterstrich: "Das Klimaproblem ist lösbar: Wenn weltweit die effizientesten Techniken, über die wir bereits verfügen, zur Anwendung kommen, ist ein großer Schritt getan. Mindestens 30% Energieeinsparung sind in Deutschland mit Gewinn zu realisieren, bis zu 50% können mit den gegenwärtigen Technologien erreicht werden. Um diese Innovationen herauszukitzeln braucht es lediglich gute Anreize - das Wuppertal Institut schlägt zum Beispiel einen Energieeffizienzfonds vor, der von einem Zehntel-Cent Aufschlag auf den Strompreis gespeist wird. Aber es muss bald losgehen, die Zeit ist reif! Sonst wird uns China bald den Rang ablaufen."
Der Präsident der Apollo Alliance, Jerome Ringo erklärte: "Die Apollo Alliance ist ein ungewöhnliches Bündnis: 23 internationale Gewerkschaften, 13 größere Umweltverbände und über 200 Unternehmen aus ganz Amerika haben sich zusammengeschlossen, um innerhalb von 10 Jahren die Unabhängigkeit der USA von Ölimporten zu erreichen. Dieses ambitionierte Ziel kann durchaus realisiert werden, wenn die Forschung über und Entwicklung von alternativen Energien konsequent gefördert wird. Dies würde 3 Millionen neue und vollwertige Arbeitsplätze schaffen sowie 300 Milliarden USD an Investitionen in saubere Energie-Technologien zur Folge haben."
Zum internationalen Klimakongress "KyotoPlus - Wege aus der Klimafalle" werden rund 600 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft erwartet, u.a. Klaus Töpfer, Schirmherr des Kongresses und ehem. Exekutivdirektor UNEP, Pakistans Umweltminister Malik Amin Aslam Khan, John L. Geesman, Energie-Kommissar von Kalifornien, Jerome Ringo, prominenter US-Umweltschützer und Präsident der Apollo Alliance, Renate Künast, Fraktionsvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen; Peter Barnes, Gründer der kalifornischen Sky Trust Initiative und der Telefongesellschaft Working Assets, Paul Dickinson, Geschäftsführer des Carbon Disclosure Project (CDP) von 225 Investment-Unternehmen und Chris Mottershead, Energie- und Umweltberater der BP Group.
Mit dem Kongress "KyotoPlus" schafft das Veranstalterbündnis ein internationales Forum, auf dem Akteure in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft die vier Eckpunkte eines neuen, effektiven Klimaschutzes debattieren können: eine neue Politik, neue Ziele, neue Technologien und neue Allianzen; national und international.
Veranstalter des Kongresses sind die Heinrich-Böll-Stiftung, das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, der WWF Deutschland und das European Climate Forum.
"KyotoPlus" steht unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Klaus Töpfer, ehem. Direktor des United Nations Environment Programme, UNEP und wird u.a. unterstützt von der Deutschen Telekom, BP, GeSI Global e-Sustainability Initiative (der Internationalen Telekommunikationswirtschaft www.gesi.org ) und greenpeace energy.
Mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
Hauptsponsor: Deutsche Telekom, Global e-Sustainability Initiative (GeSI). Sponsoren: BP Deutschland, Greenpeace energy und Energieforum Berlin.
in Zusammenarbeit mit www.politikerscreen.de
Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika in der Bundesrepublik Deutschland, des British Council und der OAK Foundation.




